Den Kaffee nicht vergessen: Alltag eines Studentens Teil 1

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Das nervigste und unangenehmste Geräusch der Welt findet meistens um viertel vor sieben statt. Ein künstlich-metallischer Dreiklang versucht besonders fröhlich und lustig zu klingen. Seine wahre Intention aber ist diabolisch wie auch praktisch. „Verlass‘ endlich dein süßes Reich der Träume!“, brüllt er mich an. Lange drangsaliert er mich aber nicht. Ein gekonntes Swipen des Touchscreens meines Handys* lässt ihn verstummen. Ich glaube ich könnte ihn sogar im Koma noch nach wenigen Sekunden ausschalten. Jedenfalls bin ich jetzt wach. Naja halbwegs. Meine erste Routineaufgabe steht jetzt an: ein kleines Handybriefing. Schnell werden meine E-Mail-Postfächer, diverse Social Media-Kanäle und WhatsApp-Gruppen gecheckt. Hab ich was verpasst, fällt irgendeine Vorlesung aus oder hab ich gar alles verschlafen? Letzteres ist vielleicht übertrieben und mir persönlich noch nie passiert.

Das Briefing mit der Bild

Nach diesen persönlichen Dingen muss ich mir auch gleich die neuesten Nachrichten „geben“. Erstmal einige Webseiten: ORF, Kleine Zeitung und die Bild.  Mein Stammprogramm sozusagen. Bevor ich jetzt mit Hasspostings überschüttet werde: Ja, ich lese die Bild und das hat einige Gründe. Erstens: Sie ist leicht zu lesen und verständlich. So kann man langsam in den Tag starten, ohne gleich geistig überfordert zu werden. Zweitens: Auch Boulevard bietet einen guten Überblick über die aktuellen Geschehnisse. Die Bild bietet mir einen guten  Überblick über den Deutschen Markt. Dabei interessieren mich vor allem drei Dinge: Sport (Fußball), Innenpolitik und Ausland. Diese drei Themenbereiche deckt die Bild einigermaßen gut ab. Einer meiner Professoren hat auch bereits mehrmals betont:

Boulevard (also die Bildzeitung etwa) hat auch seine Daseinsberechtigung!

Der ORF ist eine APA-Kopiermaschine. Was hart klingt ist leider die Wahrheit. Hat aber auch seine Vorzüge: Die Meldungen beim ORF sind relativ kurz und objektiv. Sie bieten ein „Grundgerüst“ an Informationen, damit man schön gebrieft in den Tag starten kann. Bei der Kleinen Zeitung interessiert mich vor allem das Lokale und da ist die Kleine in der Steiermark nun mal federführend.

Nachdem ich mich endlich aus dem Bett gequält und fertig gemacht habe für den Tag kommt noch mehr Lektüre: Frühstück mit drei bis vier Zeitungen (eine davon ist heilig!) aber dazu mehr im zweiten Teil meiner Alltagschronik.

Alltagschronik Teil 2

 

*(ein Samsung Galaxy Note 4 übrigens, welches ich sehr empfehlen kann nur so am Rande)

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