Abschied von der Blogosphäre

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Eine denkwürdige Zeit geht zu Ende. Es war kein leichter Weg aber er bereitete mir Freude. Meine Bloggerkarriere geht jetzt erstmal zu Ende. Aber was habe ich eigentlich gelernt?

Unglaublich viel auf jeden Fall. Ich versuche es mal so gut wie möglich zusammenzufassen:

Erstens: Ein Blogpost kann unglaublich viel Arbeit sein. Irgendwie beherrschte mich bei fast jedem Post ein Gefühl von Unsicherheit. Oft stellte ich mir Fragen wie „Ist das verständlich? Habe ich das richtig recherchiert? Sind diese Sätze gut geschrieben und fehlerfrei?“. Diese Selbstzweifel lassen einen kurzen Post oftmals zu einer über einstündigen Arbeit werden. Ich habe also gelernt das Ganze nicht zu unterschätzen.

Zweitens: Plug-Ins sind sehr nützlich und wichtig. Sie ermöglichen es den Blog weiter zu verbessern und um Funktionen zu erweitern. Ich nutze zum Beispiel einmal ein Google Maps Plug-In, weil es mir ermöglichte einen Weg gut darzustellen. Die Plug-Ins für WordPress sind auch meiner Meinung nach sehr einfach zu installieren und benutzen. Toll ist auch dass die meisten gratis sind.

Drittens: Bilder sind unglaublich wichtig. Jeder Post muss ja ein Beitragsbild haben und diese müssen bedachtsam ausgewählt werden. Ein Beitragsbild sollte zum Anklicken erregen, es muss gute Qualität haben und passend das Thema vermitteln (Stichwort: Visuelle Kommunikation)

Viertens: Themenaufbereitung. Jeder Blogpost erfordert einiges an Recherchen und Hintergrundinformationen. Wie ich bereits sagte schlägt das auf die Zeit.

Fünftens: Rechtschreibung und Schreibstil. Ich denke ich konnte mich in diesem Bereich verbessern. Die eigenen Posts zu redigieren ist eine lehrreiche Sache.

Sechstens: Technisches Verständnis. Durch das Bloggen und die Lehrveranstaltungen im Webbasierten Arbeiten wurden mir einige Begriffe klar. Kurz gesagt: Ich lernte etwas Fachwissen. Als Beispiele seien genannt dass ich jetzt die Begriffe „SEO“, „CMS“ und viele weitere kenne und erklären kann.

 Ich denke ich habe die Ziele meines Blogs erreicht: Aspekte meines Studiums zu erzählen und aufzubereiten. Interessenten und Bewerber sollten durch meinen Blog erfahren wie mein Studium ist und was es für Kompetenzen und Fähigkeiten voraussetzt – ich hoffe ich konnte dieses Insider-Wissen  erfolgreich mit ihnen teilen.

Insgesamt muss ich sagen dass es eine unglaubliche lehrhafte Zeit war und mir besonders diese Praxisnähe gefallen hat. Wie ich schon oft betonte gefällt mir dieses Learning-by-doing. Die Blogosphäre wird mir jedenfalls ewig in positiver Erinnerung bleiben – und wer weiß wann mein nächster Blog das Licht der Bloggerwelt erblickt.