Den Kaffee nicht vergessen: Alltag eines Studentens Teil 3

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Die Zeit drängt. Wie fast jeden Morgen habe ich den früheren Zug verpasst. Verspätete Ankunft am Hauptbahnhof um 8:37. Acht Minuten später beginnt die erste Vorlesung. Das bedeutet keine Zeit mehr für einen Kaffee…Na toll!

Vom Hauptbahnhof bis zur Alten Poststraße, an der sich das Institut Journalismus und PR befindet, sind es zwei Bim-Haltestellen. Das sollte sich eigentlich ausgehen, denkt man sich, aber das ist ein grober Irrtum. Zu oft musste ich leider die Erfahrung machen, dass die 1er und 7er vor meinen Augen wegfährt und erst in sieben Minuten wieder da ist. Aber ich kenne einen Geheimtipp, um es pünktlich zur FH zu schaffen: zu Fuß gehen! Es gibt nämlich eine Abkürzung über die Wagner-Biro-Straße. Diese erreicht man über einen praktisch-platzierten Tunnel am Hauptbahnhof. In eiligen Schritten schafft man es dann in circa sechs Minuten zur FH, zwar außer Atem aber immerhin einigermaßen pünktlich.

Nach diesem morgendlichen Theater stehen Vorlesungen an. Am Donnerstag, den 28.05, fingen wir mit PR im Web an. Professor Heinz Wittenbrink stellte uns das Thema und den Studiengang Content Strategy vor. Mit einer spannenden Präsentation mit interessanten Beispielen starteten wir in den Tag. Nach knapp eineinhalb Stunden geht die erste Vorlesung des Tages zu Ende. Die meisten Studierenden müssen jetzt schon sich den ersten Kaffee runterlassen, für andere heißt es sich schnell „eine durchziehen“.

15 Minuten später beginnt auch schon die nächste Vorlesung: Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens mit Professor Heinz Wassermann. Wir bekamen es mit einem ungewöhnlichen Thema zu tun: Statistik. Es schrillten die Alarmglocken bei vielen als wir begriffen, dass wir Mathematik machen würden. Schließlich waren viele (inklusive mir) froh, dass wir Mathe hinter uns haben. Nach einigen Minuten klärte sich aber, dass es lediglich um Theorien geht. Die Vorlesungen mit Herrn Wassermann sind immer sehr unterhaltsam und lustig. Sein charmanter, leicht ironisch und sarkastischer Stil kommt bei uns gut an. Spätestens als er ein Beispiel erklärte, bei dem es um Unterschiede beim Einkaufen zwischen Männern und Frauen ging, war die Stimmung am Kochen.

Die letzte Vorlesung des Tages war Russisch, unsere zweite Fremdsprache. Nach einem kurzen Vokabeltest besprachen wir gemeinsam unsere Hausaufgabe. Auch in Russisch haben wir sehr oft eine Gaudi dank unserer sehr guten Professorin Elisaweta Engelmaier.

Alles in allem ist der Alltag eines J&PR-Studentens sehr unterhaltsam, wenn auch gelegentlich stressig. Dennoch kann ich jedem medieninteressierten, neugierigen und ehrgeizigen Menschen dieses Studium wärmstens empfehlen.